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Istanbul - das Juwel am Bosporus ist wirklich eine Reise wert In Istanbul haben Reisende wahrhaftig die Qual der Wahl, was sie sich ansehen wollen, was sie sich innerhalb von 4-7 Tagen überhaupt alles ansehen können, denn die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind Legion. Allein die schönsten Bauten Sinans könnten Reisende gut und gerne eine ganze Woche lang beschäftigen. Für die Highlights Topkapi Serail und Hagia Sophia kann getrost ein Tag eingeplant werden. Eine ganz nette Art, Istanbul ein bisschen besser kennen zu lernen, ist eine Stadtrundfahrt mit einem Dolmus. Das sind Sammeltaxen, häufig handelt es sich um alte amerikanische Straßenkreuzer aus den 50er und 60er Jahren. Am Hippodrom stehen heute noch die Obelisken, die früher den Circus von Konstantinopel schmückten. Reisende, die direkt vor der Hagia Sophia stehen, fragen sich häufig, ob dieses rötliche Ding wirklich das gepriesene Weltwunder ist. "Evet, Aya Sofia, Aya Sofia müzesi!" kommt es dann. Wer dann aber nach erfreulich kurzer Wartezeit ins Innere gelangt, dem gehen einem die Augen über. Mehr noch als die Pracht, beeindruckt die kühne Architektur. Es ist wie die Kuppel des Pantheons mit der Pracht des Petersdoms kombiniert. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen die "Blaue Moschee", die Sokullu Mehmed Pascha Moschee und das Topkapiserrail, das die Phantasie der Europäer schon immer beflügelt hat. Wer den Harem besichtigt, wird verstehen, dass manche Padischahs hier glatt den Verstand verloren. Dort gibt es ausgesuchte Porzellan- und Waffensammlungen zu besichtigen sowie auch einige schöne Exemplare osmanischer Kalligraphie. An Museen ist Istanbul so reich, dass die Entscheidung schwer fällt, ob römisch- griechische, byzantinische oder osmanische Kunstschätze bevorzugt werden. Das archäologische Museum ist außer Montags täglich von 9.30 bis 17.00 geöffnet. Es liegt im berühmten Gülhane Park. Wer sich für das osmanische Militär und die berühmten Janitscharen interessiert, sollte sich Zeit für einen Besuch im Militärmuseum (Askeri müzesi) nehmen. Jeden Tag spielt dort eine Kapelle der türkischen Armee in historischen Janitscharenkostümen. Auf dem Großen Basar können hochwertige Erzeugnisse des Gold- und Silberschmiede-handwerks bewundert werden, und sicher werden dort Leute fündig, die ein originelles Mitbringsel suchen.
Wer den Charme des alten osmanischen Konstantinopels liebt, dem sei ein
Besuch in Üskudar auf der asiatischen Seite empfohlen. Dort gibt es noch
Holzhäuser aus der Sultanszeit. Nach dem Besuch von einigen der berühmtesten
Sehenswürdigkeiten liegt die Entscheidung nahe, wieder nach Istanbul zu
reisen, denn es viel zu entdecken. |
Abenteuerurlaub
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